Organisation & Finanzen
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Zehn Jahre Stiftung EVZ
Vor zehn Jahren, am 31. August 2000, kam das international besetzte Kuratorium der Stiftung EVZ erstmals zu einer gemeinsamen Sitzung zusammen. Im Fokus der Beratungen standen damals die Auszahlungen an ehemalige Zwangsarbeiter, vor allem in den Ländern Mittel- und Osteuropas. Etwa ein Jahr später – im Juni 2001 – konnten die ersten Zahlungen an die Opfer geleistet werden, im Jahr 2007 wurden sie beendet.

Günter Saathoff / Foto Stiftung EVZ
Die Stiftung EVZ fördert seit Beginn an mit etwa einem Drittel ihrer für die Projektförderung zur Verfügung stehenden Mittel humanitäre Projekte für NS-Opfer in den Ländern Mittel- und Osteuropas und Israel. Mit über 16 Millionen Euro konnten bislang etwa 400 humanitäre Projekte unterstützt werden.
Am 28. September dieses Jahres wird im Jüdischen Museum Berlin eine internationale Wanderausstellung über das System der NS-Zwangsarbeit für Besucher geöffnet. Sie wird von den Stiftungen Buchenwald-Dora erarbeitet und von der Stiftung EVZ finanziert. Schirmherr der Ausstellung ist Bundespräsident Christian Wulff. Es ist die bislang umfassendste Darstellung der Ursachen und Folgen der Zwangsarbeit während des Nationalsozialismus. Mehr dazu unter www.ausstellung-zwangsarbeit.org/
Im Jahr 2010 stehen insgesamt 6,7 Mio. Euro für die Projektförderung zur Verfügung, 2011 können mit 6,9 Mio. Euro Projekte in den Feldern Auseinandersetzung mit der Geschichte, Handeln für Menschenrechte und Engagement für Opfer des Nationalsozialismus unterstützt werden. (30/08/10; Quelle. Stiftung EVZ)



