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Zentralrat der Juden wieder in Stiftung Sächsische Gedenkstätten
Der Zentralrat der Juden in Deutschland will die Zusammenarbeit in der Stiftung Sächsische Gedenkstätten wieder aufnehmen. Das teilte die Staatskanzlei am Donnerstag unter Berufung auf ein Schreiben des Generalsekretärs des Zentralrats, Stephan J. Kramer, in Dresden mit. Staatskanzleichef Johannes Beermann (CDU) sagte, Gedenkstättenarbeit sei nur auf der Grundlage gegenseitigen Vertrauens und enger Kooperation aller beteiligten Kräfte möglich.
Die Rückkehr des Zentralrats in das Gremium stärke das gemeinsame Anliegen, «in der Erinnerung an die Shoah nicht zu erlahmen und nicht aufzuhören, gegen das Vergessen zu mahnen.»
Anfang 2004 hatten fünf Opferverbände, darunter der Zentralrat der Juden in Deutschland, die Zusammenarbeit mit der Stiftung aufgekündigt, weil sie in deren Arbeit eine zunehmende Relativierung der NS-Verbrechen im Vergleich zum SED-Unrecht sahen. Die Stiftung befasst sich sowohl mit der Epoche der NS-Herrschaft als auch mit dem SED-Regime der DDR. (11/01/10)



